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Magnetron vs Klystron — Die zwei Röhren, die Radar bauten

Vor 1940 waren Mikrowellen eine Laborkuriosität. Nach dem Magnetron waren sie eine Waffe. Die Geschichte der beiden großen Mikrowellenröhren ist die Geschichte, wie Radar erwachsen wurde.

Magnetron vs Klystron — Die zwei Röhren, die Radar bauten
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Das Hohlraummagnetron

1940 in Birmingham von Boot und Randall erfunden. Ein Kupferblock mit Resonanzhohlräumen, heißer Kathode, senkrechtem Magnetfeld. Elektronen spiralen und geben Energie ab — zehn Kilowatt bei 10 GHz aus einem suppendosengroßen Gerät. Es machte Bordradar über Nacht praktisch.

Warum Magnetrone schmutzig sind

Ein Magnetron schwingt frei — Frequenz driftet mit Temperatur und Last. Es ist nicht puls-zu-puls kohärent, was Doppler-Verarbeitung tötet. Perfekt für billiges Wetterradar und Mikrowellenöfen, nutzlos für moderne MTI oder Pulskompression.

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Klystron-Präzision

Ein Klystron ist ein geschwindigkeitsmodulierter Verstärker. Eingangssignal moduliert einen Elektronenstrahl, der driftet und sich bündelt, eine Resonanzkavität extrahiert verstärkten Ausgang — phasenkohärent zum Eingang. Klystrons treiben die meisten Bodenradare und Teilchenbeschleuniger an.

Noch lebendig

Halbleiter hat beide ersetzt in vielen Rollen, aber Leistungsdichte einer Röhre bei hohen Frequenzen ist unerreicht. NEXRAD nutzt Klystrons. Schiffsradare nutzen Magnetrone weil billig. Dein Mikrowellenofen ist immer noch ein 1940er Magnetron.

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