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Chiplose RFID — Wenn ein Etikett ein Mini-Radarziel ist

Klassische RFID nutzt einen winzigen Chip mit ID. Chiplose RFID hat keinen Chip — nur ein Muster aus Metallresonatoren, das einen Radarpuls in eine eindeutige spektrale Signatur verwandelt.

Chiplose RFID — Wenn ein Etikett ein Mini-Radarziel ist
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Wie es funktioniert

Mehrere schmalbandige Resonatoren auf einem Substrat reflektieren bestimmte Frequenzen stärker als andere. Ein UWB-Lesegerät sendet ein breites Spektrum und liest die spektralen Spitzen ab — ein Strichcode in der Frequenz.

Warum es interessant ist

Keine Chipkosten — gedruckte Tags für unter einem Cent. Keine Energieversorgung nötig. Sterilisierbar und drucktauglich auf jeder Oberfläche, von Medizinprodukten bis Banknoten.

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Grenzen

Datenkapazität ist klein: 20–30 Bit gegenüber 96+ bei klassischem RFID. Lesegeräte sind teuer, weil sie breitbandig sein müssen. Hintergrundclutter kann die Lesung stören.

Anwendungen

Anti-Fälschung für Pharma, Lebensmittel-Tracking, Banknoten, Reisepässe. Wo die Stückkosten zählen und 20 Bit reichen, schlägt chiplos klassisches RFID.

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