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Wie ein gepulstes Radar funktioniert

Pulsradar misst die Echolaufzeit, um Entfernungen zu berechnen.

Wie ein gepulstes Radar funktioniert
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Sende-Hör-Zyklus

Kurzer Hochleistungspuls, dann Mikrosekunden Stille zum Empfangen.

Entfernung aus Zeit

Lichtgeschwindigkeit × halbe Laufzeit = Entfernung zum Ziel.

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Pulswiederholfrequenz

Hohe PRF: mehr Updates, kürzere Reichweite. Niedrige PRF: umgekehrt.

Der Duplexer-Schalter

Ein Duplexer schützt den empfindlichen Empfänger vor dem starken Sendeimpuls. Er schaltet die Antenne in Nanosekunden zwischen Senden und Empfangen um. Da der Empfänger während des Schaltvorgangs blockiert ist, entsteht eine physikalische Blindzone unmittelbar vor der Antenne.

Das Gesetz der vierten Potenz

Die Signalstärke sinkt mit der vierten Potenz der Entfernung, da der Impuls auf dem Hin- und Rückweg gestreut wird. Eine Verdoppelung der Reichweite erfordert daher die 16-fache Sendeleistung. Stealth-Technologie nutzt dies aus, indem sie den Radarquerschnitt unter das Hintergrundrauschen senkt.

Impulsbreite und Auflösung

Die Dauer eines Impulses bestimmt die Entfernungsauflösung. Kurze Impulse ermöglichen es, zwei nahe beieinander fliegende Objekte separat darzustellen, verringern jedoch die Reichweite aufgrund geringerer Energie. Moderne Radarsysteme nutzen die Pulskompression (Chirping), um trotz langer Impulse eine hohe Präzision zu erreichen, indem sie die Frequenz innerhalb des Pulses modulieren.

Mehrdeutigkeit der Reichweite

Wenn ein Echo erst nach dem Senden des nächsten Impulses eintrifft, entstehen Geisterziele. Um diese Fehlberechnungen zu vermeiden, nutzen Radare gestaffelte Impulsfolgefrequenzen (staggered PRF). Durch variierende Intervalle lassen sich echte Ziele von zeitversetzten Echos unterscheiden, da nur reale Objekte eine konstante Position behalten.

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