
A-Scope
Einfache Spur — Spitze = Echo. Funktioniert, aber kein Lagebild.
PPI
Plan Position Indicator: rotierender Strahl auf rundem Schirm — der ikonische Radar-Look.
Flachbild & Touch
Heute sind alle militärischen Konsolen Multi-Touch-LCDs.
Skiatron und Dunkelschriftröhren
Die Skiatron-Technologie nutzte Kaliumchlorid-Kristalle, um bei Tageslicht dunkle Markierungen auf hellem Grund zu erzeugen. Diese frühen Projektionsdisplays ermöglichten es Offizieren auf Flugzeugträgern, Radarbilder direkt auf Kartentische zu projizieren, mussten jedoch zur Bildlöschung auf 300°C erhitzt werden.
Digitale Rasterkonvertierung
Mit der Einführung digitaler Scan-Konverter in den 1970ern ersetzten Standard-Monitore die speziellen Radar-CRTs. Da der natürliche Phosphor-Nachleuchteffekt fehlte, mussten künstliche 'History-Trails' programmiert werden, damit Anwender die Bewegungsrichtung der Ziele weiterhin intuitiv erfassen konnten.
True Motion und Offset-PPI
In den 1950er Jahren löste die 'True Motion'-Anzeige das Problem der relativen Bewegung. Anstatt dass das eigene Schiff im Zentrum fixiert blieb, bewegte es sich über den Schirm. Dies ermöglichte es Kapitänen, echte Kurse und Geschwindigkeiten anderer Schiffe anhand ihrer Leuchtspur direkt abzulesen, ohne langwierige Vektorberechnungen durchführen zu müssen.
Intensitätsmodulation und Auflösung
Die Sichtbarkeit eines Ziels hing von der Helligkeitssteuerung des Elektronenstrahls ab. Nur bei einem Empfangsimpuls wurde der Strahl verstärkt. Die Präzision der magnetischen Fokussierung entschied darüber, ob zwei nahe beieinander liegende Objekte als ein einzelner Fleck oder als zwei separate Ziele auf dem Phosphorschirm erschienen.