
Illuminator of Opportunity
FM-Sender, Fernsehtürme und 5G-Basisstationen liefern die Energie kostenlos.
Stille Empfänger
Antennen messen Echo und direktes Signal — Differenzlaufzeit verrät die Entfernung.
Vorteile
Keine Emissionen, kein Spektrum-Konflikt, schwer zu lokalisieren.
Grenzen
Geringere Reichweite und Empfindlichkeit als ein aktives Radar gleicher Größe.
Bistatische Geometrie
Im Gegensatz zu herkömmlichen Radaren nutzen passive Systeme eine bistatische Geometrie. Da Sender und Empfänger räumlich getrennt sind, liegt das Ziel auf einer Ellipse. Um die genaue Position zu bestimmen, müssen Signale von mehreren Quellen wie UKW- oder DVB-T-Masten kreuzkorreliert werden, was enorme Rechenleistung erfordert.
Das Klein-Heidelberg System
Bereits 1943 setzte die deutsche Wehrmacht mit 'Klein-Heidelberg' das erste passive Radar ein. Es nutzte die驻 Signale des britischen Chain-Home-Radars, um alliierte Bomber zu orten. Da es selbst keine Signale aussandte, war es für die britische Funkaufklärung unsichtbar und gegen elektronische Störmaßnahmen immun.