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Radar vs Laser-Entfernungsmesser — Wann was nutzen

Laser und Radar reflektieren Energie von einem Ziel und messen Laufzeit. Die Wellenlängenunterschiede — sechs Größenordnungen — machen sie komplementär, nicht konkurrierend. Moderne Waffensysteme nutzen beide.

Radar vs Laser-Entfernungsmesser — Wann was nutzen
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Winkelauflösung

Ein Laserstrahl ist millimeter-breit, ein Radarstrahl meter- bis kilometer-breit. Laser beleuchtet einen Punkt und gibt punktgenaue Entfernung. Radar beleuchtet ein Volumen und gibt Durchschnittsentfernung. Zum Schießen Laser, zum Finden Radar.

Reichweite und Wetter

Funkwellen ignorieren Wolken, Regen und Staub. Laser kämpfen: dichter Nebel oder starker Regen reduzieren die Reichweite um eine Größenordnung. Ein 200-km-Radar in klarer Luft arbeitet bei Monsun noch auf 150 km. Ein 10-km-Laser kann bei Nebel auf 1 km versagen.

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Tarnung

Ein Laserstrahl ist unsichtbar und schmal — nur ein Ziel mit Laserwarner auf die Quelle gerichtet erkennt ihn. Ein Radar sendet breit und kann von jedem RWR auf doppelter Eigenerkennungsreichweite erkannt werden. Laser dominieren Nahbereichszielen, weil sie dem Ziel keine Reaktionszeit geben.

Kombinierte Systeme

Ein moderner Panzer oder Kampfhubschrauber hat beide. Radar findet und verfolgt auf Distanz. Laser feuert kurz vor Waffeneinsatz zur Entfernungsmessung. Dasselbe in autonomen Autos: Langstreckenradar für Situationsbewusstsein, LIDAR für finale Geometrie.

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