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ATC-Sekundärradar — Warum Flugzeuge ihren eigenen Sender tragen

Ein Primärradar sendet einen Puls, hört das Echo und zeichnet einen Punkt. Aber es weiß nicht, wer der Punkt ist, wohin er fliegt oder wie hoch. Das Sekundärradar fragt das Flugzeug direkt — und die Antwort ändert alles.

ATC-Sekundärradar — Warum Flugzeuge ihren eigenen Sender tragen
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Modes A, C und S

Mode A: das Radar fragt 'wer bist du?' und der Transponder antwortet mit einem 4-stelligen Squawk-Code. Mode C ergänzt die Druckhöhe. Mode S ist ein digitaler Datalink mit eindeutiger 24-Bit-Adresse, sodass Hunderte Flugzeuge ohne Garble adressiert werden können.

ADS-B: der nächste Schritt

Automatic Dependent Surveillance-Broadcast entfernt die Abfrage. Flugzeuge senden GPS-Position, Höhe, Geschwindigkeit und Absicht einmal pro Sekunde, unaufgefordert. Mode-S-Transponder enthalten ADS-B Out heute standardmäßig.

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Abfrage- und Antwortfrequenzen

Bodenstation 1.030 MHz; Flugzeuge antworten auf 1.090 MHz. Die 70-MHz-Trennung reduziert Interferenz. Ein einzelnes Mode-S-Radar handhabt 800+ Flugzeuge im Volumen.

Grenzen und Spoofing

Fällt der Transponder aus, verschwindet das Flugzeug aus dem Sekundärradar — Primärradar ist Backup. ADS-B ist unverschlüsselt; Geister-Flugzeuge wurden mit billigen SDRs demonstriert. Die Branche bewegt sich langsam auf authentifiziertes ADS-B zu.

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