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Radarquerschnitt — Warum Tarnkappenflugzeuge flache Flächen haben

Radarquerschnitt ist die äquivalente Fläche eines perfekten Reflektors. Eine Kugel hat RCS etwa gleich ihrem Querschnitt. Eine zum Radar zeigende Platte hat millionenfach mehr RCS. Ein Tarnkappenflugzeug versucht, jede Fläche woandershin reflektieren zu lassen.

Radarquerschnitt — Warum Tarnkappenflugzeuge flache Flächen haben
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Facetten und Kurven

Der F-117 nutzte flache Facetten, weil Computer der 1970er keine Kurven simulieren konnten. B-2 und F-22 nutzen sorgfältig geformte Kurven. Beide leiten Reflexionen seitwärts und nach oben — weg von bodengestützten Bedrohungen.

Kantenausrichtung

Jede gerade Kante ist mit wenigen Master-Winkeln ausgerichtet — typisch der Flügelvorderkante. Das konzentriert Kantenbeugung in schmale Strahlen in bekannten Richtungen. Flügelspitzen, Waffenschachttüren und Antennenabdeckungen folgen denselben Winkeln.

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Radarabsorbierende Materialien

RAM-Beschichtungen wandeln Mikrowellenenergie in Wärme um. Modernes RAM ist ein geschichteter Verbund, zentimeterdick auf Schlüsselflächen aufgetragen. Wartungskosten sind brutal — ein B-2 braucht stundenlange RAM-Reparatur nach jedem Flug.

Frequenzabhängigkeit

Tarnung ist bandspezifisch. F-22 und F-35 sind gegen X-Band-Feuerleitradare optimiert. Lange VHF-Radare (russische Nebo-M-Serie) erkennen sie viel weiter, weil die Wellenlänge mit Flugzeugmerkmalen vergleichbar ist — sie resonieren. Deshalb erleben Niederfrequenzradare ein Revival.

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