
FMCW nach unten
Ein C-Band-FMCW-Sender misst Laufzeit zum Boden mit Zentimeter-Genauigkeit.
CAT-III-Landungen
Bei Nullsicht steuert der Autopilot bis 50 ft anhand des Radarhöhenmessers.
5G-Konflikt
C-Band-5G-Frequenzen liegen nah am Höhenmesser-Band — daher viele Sicherheitsdebatten 2021–2023.
Militärnutzung
Terrain-Following-Radar erlaubt Tiefflug bei Nacht ohne Sicht — eine direkte Erweiterung.
Puls-Doppler für Hochgeschwindigkeitsflüge
Während FMCW-Systeme für die Landung optimiert sind, nutzen Militärjets Puls-Radar-Altimeter für Hochgeschwindigkeitsflüge. Diese messen die Signallaufzeit diskreter Pulse, was bei Geschwindigkeiten über Mach 2 stabilere Daten liefert als Frequenzschiebungen. Moderne DSPs kombinieren beide Techniken, um präzise Geländedaten für Warnsysteme in allen Flugphasen zu liefern.
Einfluss auf Autoland-Systeme
Bei CAT-III-Anflügen steuert der Radar-Altimeter den Flare-Modus unter 50 Fuß. Er liefert die Daten zur Reduzierung des Schubhebels und zur Anpassung des Nickwinkels. Da diese Messungen unabhängig vom Luftdruck sind, ermöglichen sie eine absolut exakte Aufsetzgeschwindigkeit, was für automatische Landungen bei Nullsicht lebenswichtig ist.
GPWS und Bodennähe
Nach dem TWA-Absturz 1974 wurden Radar-Altimeter zentraler Bestandteil des Ground Proximity Warning System (GPWS). Sie berechnen die Annäherungsrate zum Boden in Echtzeit. Moderne EGPWS-Systeme kombinieren diese Radardaten mit digitalen Geländedaten, um Kollisionen in gebirgigem Terrain bei schlechter Sicht zu verhindern.
Antennenkonfiguration
Flugzeuge nutzen getrennte Sende- und Empfangsantennen, um Signalübersprechen zu vermeiden. Durch weite Abstrahlwinkel von bis zu 60 Grad bleibt der Bodenkontakt auch bei Kurvenflügen erhalten. Diese Redundanz und Präzision ist für automatische Landungen unterhalb von 50 Fuß absolut sicherheitskritisch.