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technik · vergleich

Sonar vs Radar

Radiowellen sterben im Wasser. Schall ist im Vakuum nutzlos.

Sonar vs Radar
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Mediumswahl

Wasser dämpft Funk in Metern; Schall reicht kilometerweit.

Aktiv vs passiv

Aktiv pingen verrät den Sender — U-Boote hören lieber zu.

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Geschwindigkeiten

Schall: 1500 m/s im Wasser. Funk: 300.000.000 m/s. Sonar-Updates sind langsam.

Wellenlänge und Bauform

Radarantennen sind klein, weil Mikrowellen kurz sind. Sonar benötigt dagegen für ähnliche Präzision riesige Wandler, da Schallwellen im Wasser viel länger sind. Um schmale Suchstrahlen zu erzeugen, nutzen Schiffe oft kilometerlange Schleppsonare, was die enorme physische Diskrepanz zwischen beiden Technologien verdeutlicht.

Die Thermokline-Barriere

Während Radarstrahlen primär an der Atmosphäre brechen, ist Sonar extrem von der Wassertemperatur abhängig. Die sogenannte Thermokline wirkt wie ein akustischer Spiegel, unter dem sich U-Boote in einer Schattenzone vor Oberflächenschiffen verstecken können – ein physikalisches Versteckspiel, das es beim Radar in dieser Form nicht gibt.

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